THE ARTIST.

BEN HOWARD.

Ben Howard lässt die Gitarre oft mehr tun, als nur ein Lied zu begleiten. Eine wiederkehrende Figur kann die Stimmung vorgeben, woraufhin der Gesang zögernd oder im Gegenteil nachdrücklich dagegen ansetzt.

RECORDS WORTH PLAYING.

MUSIC.

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BEHIND THE RECORDS.

THE ARTIST.

Ben Howard lässt die Gitarre oft mehr tun, als nur ein Lied zu begleiten. Ein wiederkehrendes Motiv kann die Stimmung vorgeben, woraufhin der Gesang – mal zögernd, mal nachdrücklich – dagegen anspielt. Every Kingdom bietet einen klaren Einstieg in dieses Zusammenspiel; Collections from the Whiteout und „Is It?“ verleihen den Liedern unterschiedliche Klangfarben. Seine Musik kann ganz nah beginnen und nach und nach Raum für Muster, Texturen und unerwartete Akzente schaffen. Das Album ist daher ein wichtiges Bindeglied: Ein kurzes Lied gewinnt an Bedeutung, wenn man auch seine Umgebung wahrnimmt. Manchmal prägt das Ende eines Tracks bereits die Stimmung des nächsten.

Eine Ben Howard-LP lädt zum genussvollen Hören ein. Auf Vinyl kann man einer ganzen Seite folgen und hören, wie ein Gitarrenmotiv mit dem Gesang und anderen Klängen zusammenhängt. Nicht jede Passage muss sofort in einen Refrain münden. Gerade diese Umwege machen seine Alben so interessant, dass man sie immer wieder auf den Plattenteller legen möchte.

Die Betonung von Melodie, Klang und Zusammenspiel eröffnet auch einen Zugang zu Bon Iver und Jose Gonzalez. Vergleichen Sie deren Alben mit diesen Aufnahmen und achten Sie auf die Unterschiede in Stimme, Rhythmus und Arrangement. Die Ähnlichkeit bietet einen Ausgangspunkt; jeder Künstler verleiht ihr seine eigene Form.

Weitere Einblicke in den Kontext des Albums bieten die Geschichten über Folk und Indie-Rock. Sie helfen, die Musik mit anderen Alben zu verknüpfen, ohne dabei den eigenen Charakter des Albums aus den Augen zu verlieren.

WENN DU WEITERHÖREN MÖCHTEST.

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